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Zum Tag des Lichtschutzes – Vortrag im Gesundheitsforum (UKSH)

Sonnenschutz

Professor Dr. Axel Hauschild informiert über die neuesten Erkenntnisse zum Thema Sonnenschutz.
Das Thema „Sonnenschutz“ ist heute aktueller denn je. Am 21. Juni 2016 wird weltweit beim „Tag des Lichtschutzes“ an die Folgen von zu viel Sonnen-(UV-)Licht und einen effizienten Schutz der Haut und Augen erinnert.

Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass ein Übermaß an ultravioletter Strahlung (UV-A und UV-B) die Haut nachhaltig beschädigt. Als akute Schädigung wird ein Sonnenbrand bezeichnet, der zumeist erst Stunden nach einer übermäßigen Sonnenexposition auftritt. Immer klarer wird heute auch, dass der schwarze Hautkrebs („malignes Melanom“) im Zusammenhang mit Sonne und häufigen Sonnenbränden steht.

In den letzten Jahrzehnten wurden viele Regeln für den optimalen Sonnenschutz erstellt, zu denen eine Vermeidung der prallen Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr und auch das Tragen von Kleidung als dem besten Sonnenschutz gehört. Der typische LSF für die Haut eines Mitteleuropäers sollte 30 nicht unterschreiten. Die Art und Menge des Auftragens der Cremes („viel hilft viel“) ist hier von entscheidender Bedeutung.

Vitamin D-Mangel

Einen breiten Raum in der derzeitigen Diskussion nimmt die Frage ein, wie viele Menschen unter einem echten Vitamin D-Mangel (< 50 nmol/L) leiden und ob Lichtschutzcremes einen Vitamin D-Mangel auslösen oder verstärken können. Große, überwiegend in Australien durchgeführte Studien konnten zeigen, dass ein konsequenter Sonnenschutz mit entsprechenden Cremes den so genannten hellen Hautkrebs zwar nicht vollständig verhindern, aber doch in seiner Häufigkeit reduzieren kann. Interessanterweise trifft das auch für den schwarzen Hautkrebs („Melanom“) zu. Eine aktuelle Studie zeigt zudem, dass eine vorbeugende Medikation mit 2× 500 mg/Tag Nikotinamid (Vitamin B3) zumindest bei australischen Patienten die Zahl von neuen epithelialen Hauttumoren („heller Hautkrebs“) reduzieren kann.

Hautkrebs ist mittlerweile auch in Deutschland eine Volkserkrankung, die sich in den allermeisten Fällen sehr gut und auch schonend behandeln lässt. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung sind daher der erste Schritt zur Heilung. Noch besser wären jedoch vorbeugende Maßnahmen wie ein konsequenter Sonnenschutz.

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